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Kriterien Eröffnung der Werkstätten

Verordnung des Landes Niedersachsen ab dem 10. Juli 2020

Ab Freitag, den 10. Juli 2020, gilt eine neue Veränderungsverordnung des Landes Niedersachsen. Es gibt deutliche Änderungen bezüglich Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM). So dürfen nun auch Menschen mit Beeinträchtigung, die z. B. in Wohnhäusern leben, wieder in einer unserer Betriebsstätten tätig werden. Es gelten aber nach wie vor die wichtigen Abstandsregelungen und Hygiene- und Sicherheitsregelungen.

Information für Beschäftigte und Angehörige
Wenn Sie bzw. Ihr/e Angehörige/r bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wieder in den PLSW-Betriebsstätten tätig waren/war, dann warten Sie nun bitte darauf, dass wir den Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Im Gespräch werden wir mit Ihnen klären, wann und wie die Arbeit wieder aufgenommen werden kann. Bis dahin bitten wir um Ihre Geduld. Herzlichen Dank im Voraus!

Hier der Wortlaut zum Paragraf 20 zu Werkstätten für Menschen mit Behinderung in der aktuellen Verordnung:

§ 20 (bisher § 10 a)

Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten für behinderte Menschen sowie vergleichbare Angebote der Eingliederungshilfe

(1) Die Leitung einer Werkstatt für behinderte Menschen, einer Tagesförderstätte für behinderte Menschen oder eines vergleichbaren Angebots der Eingliederungshilfe kann den Zugang zu diesen Angeboten unter den Voraussetzungen der Absätze 2 bis 5 zulassen.

(2) 1 Die Leitung eines Angebots nach Absatz 1 hat sicherzustellen, dass jede Person beim Betreten und Verlassen sowie beim Aufenthalt in den Räumlichkeiten einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht dem eigenen Hausstand angehört, einhält.
2 Im Übrigen hat die Leitung eines Angebots nach Absatz 1 in einem angebotsspezifischen Hygiene- und Schutzkonzept, das auch Fahrdienste zwischen dem Angebots- und Wohnort umfasst und sich nach dem „Arbeitsschutzstandard SARS-CoV-2“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 16. April 2020 richtet, Maßnahmen zu treffen, die geeignet sind, die Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 zu vermindern. 3 Dabei ist den Besonderheiten der jeweils betroffenen Personengruppe Rechnung zu tragen. 4§ 3 Sätze 3 bis 5 gilt entsprechend.

(3) Jede Person, die sich in den Räumlichkeiten eines Angebots aufhält, hat eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn und solange ein Abstand im Sinne des Absatzes 2 Satz 1 nicht eingehalten werden kann; § 2 ist entsprechend anzuwenden.

(4) Jeder Mensch mit Behinderungen muss der Wiederaufnahme seiner Beschäftigung oder Betreuung zugestimmt haben.

(5) 1 Die Steuerung des Zutritts zu den Räumen des jeweiligen Angebots hat durch Eingangskontrollen zu erfolgen.
2 Der Zutritt von Besucherinnen und Besuchern ist auf das Notwendigste zu beschränken und durch das Personal des Leistungsanbieters zu überwachen. ³Die Leitung des Angebots ist verpflichtet, von den Menschen mit Behinderungen sowie von Besucherinnen und Besuchern nach § 4 die Kontaktdaten zu erheben und zu dokumentieren.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Gruppenleiter/ Bildungsbegleiter oder den Begleitenden Dienst Ihrer Betriebsstätte.

Wir danken für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

Ihre Geschäftsführung

In unserem Anschreiben "Stufenweise Wiedereröffnung der Werkstätten" finden Sie alle wichtigen Informationen:

LINK Anschreiben vom 24072020

LINK corona_veraenderungsverordnung_vom_10._juli_2020.pdf (304 KB)

LINK 2020_05_25_stufenweise_wiedereroeffnung_der_werkstaetten.pdf (205 KB)

LINK Erlass zum 27.05.2020 https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

LINK infoschreiben_ma__gesetzl._betreuer_verlaengerung_schliessung_wfbm_11.05.2020.pdf (214 KB)

Link Infoschreiben MA, gesetzl. Betreuuer - Verlängerung Schließung WfbM - 30.04.2020

Link aktuelles Anschreiben vom 16. April 2020

Link Nieders. Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coroa-Virus vom 17.04.2020

Link Verordnung zur Änderung der Nieders. Verordnung zur Bekämpfung COVID-19 vom 17.04.2020

Link Geschäftsbereich Arbeit & Qualifizierung

 

Generelles Besuchs- und Betretungsverbot

Aufgrund des Runderlasses des Niedersächsischen Ministeriums vom 16.03.2020 gilt ab sofort ein generelles Besuchs- und Betretungsverbot in unseren Wohnstätten. Wir bitten alle Besucher und Angehörige sich an dieses Besuchs- und Betretungsverbot zu halten, um eine weitere Ausbreitung des COVID 19 zu vermeiden.

Vor diesem Hintergrund ist das Besuchs- und Betretungsverbot die einzig wirksame und verhältnismäßige Maßnahme, um eine Infektion durch soziale Nahkontakte zu verhindern und einen möglichen Viruseintrag durch nicht behandlungsbedürftige oder pflegebedürftige Dritte zu verhindern. Die Fachexperten sind der Auffassung, dass Ansteckungsketten somit kurzfristig noch effektiver unterbrochen werden.

Ausgenommen von diesen Besuchs- und Betretungsverboten sind:

  • Behandelnde Ärzte
  • die zur Pflege bestimmten Personen
  • Reinigungskräfte, Handwerker und
  • Postboten

Sollten sich Eltern dazu entschließen, ihre Angehörigen/Bewohner in der Zeit vom 17.03.2020 bis 03.05.2020 zu Hause zu betreuen, ist dies selbstverständlich nach vorheriger Absprache mit der Einrichtungsleitung möglich. Dabei ist zu beachten, dass die Eltern die Wohnstätte nicht betreten dürfen und ihre Angehörigen/Bewohner vor der Einrichtung in Empfang nehmen müssen.

Diese Einschränkungen gelten zunächst bis zum 03.05.2020.

Link Geschäftsbereich Wohnen & Begleiten

 

Schulen und Kita bleiben geschlossen

Um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen und vor dem Hintergrund der zunehmenden Erkrankungsfälle, hat das Land Niedersachsen nach aktueller Beurteilung der Lage bekannt gegeben, dass Schulen und Kitas ab Montag, 16. März geschlossen werden. Es handelt sich dabei um eine Schutzmaßnahme. Die Schließung erfolgt aufgrund einer fachaufsichtlichen Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Ausgenommen von der Untersagung ist eine Notbetreuung in kleinen Gruppen. Die Notbetreuung ist auf das notwendige Maß zu begrenzen.

Derzeitige Lage:

  • Die Schule Am Bürgerwald und die Fachschule haben aktuell mit den Vorbereitungen des Re-Starts begonnen.
  • Analog der niedersächsischen Kindertagesstätten bleiben unsere Kindertagesstätten und Krippen bis auf Weiteres geschlossen.

Link Antrag auf Betreuung eines Kindes während der Schließung von Kindertageseinrichtungen und Ruhen des Unterrichts

Link Geschäftsbereich Kinder & Familie
Link Geschäftsbereich Schulen

 

Keine Fortbildungen, Veranstaltungen

Wir versuchen momentan unsere Klienten, Bewohner, Teilnehmer und Mitarbeiter so gut es geht zu schützen. Momentan wird die Risikobewertung von offiziellen Stellen ständig angehoben. Die hohen Infektionszahlen mit Covid-19 haben uns auch dazu veranlasst, den Nutzen und das Risiko der Veranstaltungen neu zu bewerten. Aus diesem Grund werden alle Veranstaltungen bis Ende April ausgesetzt. Der Veranstaltungskalender wird tagtäglich auf den neuesten Stand gebracht. Bis auf Weiteres stellt die PLSW ebenfalls alle Freizeitangebote ein. Interne und externe Fort- und Weiterbildungen sind gestrichen.

 

Information für Kunden, Lieferanten und weitere Kooperationspartner

Die Mitarbeiter der PLSW werden einen Großteil der Produktionsaufträge sichern und fortführen. Darüber werden unsere Betriebsstättenleiter und die Abteilung Service, Auftrag und Produktion mit Ihnen im Kontakt sein.

 

Hygienevorschriften und Kontrolle der Gesundheitszustände

Wir haben umfangreiche Verhaltensregeln zur Vermeidung einer Infektion mit dem Coronavirus aufgestellt und sowohl Bewohner, Teilnehmer, Mitarbeiter als auch Klienten darauf hingewiesen: Dazu gehören natürlich die persönliche Hygiene wie das häufige und intensive Händewaschen, das Niesen in die Ellenbeuge, die Vermeidung von Körperkontakt wie z.B. das Händeschütteln und etwa das Bedienen von Türklinken mit dem Ellenbogen. Im Falle von Erkältungssymptomen wie Husten und Fieber bleiben diese im Wohnumfeld. Teilnehmer und Mitarbeiter mit Erkältungssymptomen, unabhängig vom Coronavirus sind angehalten, nicht zum Dienst zu erscheinen und einen Hausarzt aufzusuchen.

 

Krisenstab tagt

Innerhalb der PLSW ist anlässlich der Coronavirus-Situation ein Krisenstab eingerichtet worden. Dieser entscheidet über die verschiedenen Maßnahmen, die in Bezug auf sehr vielfältige Themen und Problemstellungen ergriffen werden müssen.

 

Gesundheit aller steht an oberster Stelle

Der Schutz der Gesundheit der Menschen, die wir unterstützen, und unsere Mitarbeiter steht an oberster Stelle. Wir sind uns bewusst, dass die weitreichenden Maßnahmen, wie Schließungen vieler Angebote, ein großer Eingriff in den Alltag vieler ist. Aber nur so ist es möglich, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Der Krisenstab wird nun kontinuierlich tagen, um unsere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus stetig auf dem aktuellen Stand zu halten.

 

So verhalten Sie sich im Verdachtsfall richtig

Link Schaubild (Mindener Tageblatt vom 13.03.2020).

 

Neue Regeln wegen dem Corona-Virus in Leichter Sprache

Link neue_regeln_wegen_dem_corona_virus_in_leichter_sprache.pdf (1017 KB)

 

Wir bitten um ihr Verständnis und danken für Ihre Unterstützung. Bleiben Sie gesund!

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