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Aktuelle Maßnahmen der Paritätischen Lebenshilfe in der Corona-Krise

Geschäftsbereich "Arbeit, Bildung & Qualifizierung"

Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung) - ab dem 10.01.2021

§ 15 Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten für behinderte Menschen sowie vergleichbare Angebote der Eingliederungshilfe

(1) Die Leitung einer Werkstatt für behinderte Menschen, einer Tagesförderstätte für behinderte Menschen oder eines vergleichbaren Angebots der Eingliederungshilfe kann den Zugang zu diesen Angeboten unter den Voraussetzungen der Absätze 2 und 3 zulassen.
(2) 1. Die Leitung eines Angebots nach Absatz 1 hat in einem angebotsspezifischen Hygiene- und Schutzkonzept, das auch Fahrdienste zwischen dem Angebots- und Wohnort umfasst und sich nach dem „Arbeitsschutzstandard SARS-CoV-2“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 16. April 2020 richtet, Maßnahmen zu treffen, die geeignet sind, die Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 zu vermindern. 2. Dabei ist den Besonderheiten der jeweils betroffenen Personengruppe Rechnung zu tragen.
(3) Jeder Mensch mit Behinderungen muss der Wiederaufnahme seiner Beschäftigung oder Betreuung zugestimmt haben.

Informationen für Beschäftigte und Angehörige: Der aktuelle Betrieb in unseren Werkstätten findet meist im Schichtsystem statt (eine Woche arbeiten, eine Woche frei). Konkrete Informationen erhalten Sie von Seiten Ihrer Betriebsstättenleitung / Bereichsleitung oder Gruppenleitung). Bei Fragen melden Sie sich bitte in Ihrer Werkstatt.
 



Geschäftsbereich "Wohnen & Begleiten"

Besuche wieder möglich! – Stand: 12.05.2020

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,
wir, aber insbesondere natürlich Ihre Angehörigen, freuen uns, Sie wieder in unseren Wohnhäusern begrüßen zu können!
Um das Risiko einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2 Virus für unsere Wohnenden so gering wie möglich zu halten, ist es notwendig, sich an einige Regeln zu halten.
Die derzeitige Besuchs- und Betretungsverbot in besonderen Wohnformen nach  der Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hat weiterhin Bestand.
Besuche sind jedoch möglich, dafür die Wohnhäuser ein vom Gesundheitsamt genehmigtes Konzept vorliegt.  

Die Regeln lauten wie folgt:

Vor dem Besuch

1) Eine vorherige Terminabsprache für die Besuche ist zwingend erforderlich, da wir feste Zeiten terminieren müssen, d.h. Besuche sind zeitlich begrenzt. Bitte wenden Sie sich dafür an das jeweilige Team.

Absprachen mit dem Begleitteam der Wohngruppe sind weiterhin nur telefonisch möglich.

2) Pro Besuch nur eine Person oder max. 2 Personen eines Haushalts.


Vor Betreten des Wohnhauses

3) Ein Besuch ist nur möglich, wenn man keine Infektionssymptome aufweist. Dies dient zum Schutz der Mitwohnenden vor einer Ansteckung. Wir werden Ihnen zudem vor dem Besuch die Durchführung eines POC-Schnelltest anbieten.

4) Anmeldung und Eintrag in die Besucherliste im jeweiligen Wohnhaus, d.h. mit Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer.


Während des Besuchs

5) Auf dem gesamten Gelände der Wohnhäuser herrscht Maskenpflicht für die Besucher*innen.

6) Halten Sie sich an die Abstandsregelung (mind. 1,5m zu anderen Personen).

7) Desinfizieren Sie sich vor dem Besuch ihres Angehörigen/Zugehörigen die Hände (Händedesinfektionsmittel stehen zur Verfügung).

8) Halten Sie sich bitte an die vereinbarten Besuchszeiten, so können wir Wartezeiten möglichst vermeiden.

9) Das Mitbringen von Speisen und Getränken für die Bewohner*innen, sowie der Verzehr während des Besuchs, ist nicht gestattet.

10) Das Betreten der Gemeinschaftsräume sowie anderer Zimmer von Mitwohnenden ist untersagt und dient dem Schutz der dort Wohnenden.

11) Die Nies- und Hustenetikette ist einzuhalten.


Wir freuen uns, dass es trotz des Besuchs- und Betretungsverbots gelingt, Begegnungen mit Ihren Angehörigen/ Zugehörigen wieder zu ermöglichen. Auch wenn diese derzeit nur mit strikten Regeln und Vorgaben durchzuführen sind.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!
 



Geschäftsbereich "Kinder & Familie"

Kindertageseinrichtungen und Schule Am Bürgerwald (SAB)

Gemäß den neuen Vorschriften der Landesregierung, die zum 10.01.2021 in Kraft treten, ist der Betrieb von Kindertageseinrichtungen bis zum Ablauf des 31.01.2021 untersagt. Davon ausgenommen ist der Betrieb der Heilpädagogischen und Sprachheilkindergärten. Ferner ausgenommen ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen. Die Notbetreuung ist unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapazitäten auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen.

Die höchstens zulässige Zahl der betreuten Kinder darf in einer kleinen Gruppe, in der

  • Überwiegend Kinder unter drei Jahren betreut werden, in der Regel 8 Kinder,
  • Überwiegend Kinder von der Vollendung des dritten Lebensjahres bis zur Einschulung betreut werden, in der Regel 13 Kinder

nicht überschreiten. Eine Überschreitung der höchstens zulässigen Zahl der betreuten Kinder in einer kleinen Gruppe ist unter Berücksichtigung der räumlichen, personellen und organisatorischen Kapazitäten zulässig.

Um eine Notbetreuung für Ihr Kind zu erwirken, stellen Sie bitte in der jeweiligen Einrichtung einen Antrag.

Bis zum 15.01.2021 befindet sich die Schule Am Bürgerwald (SAB) im Szenario C (Schulschließung). Ab dem 18.01.2021 bis voraussichtlich zum 31.01.2021 wechselt die SAB in das Szenario B (Wechselunterricht mit geteilten Klassen). Während dieser Zeit wird eine Notbetreuung angeboten. Nähere Informationen und einen Antrag zur Notbetreuung bekommen Sie im Sekretariat der SAB unter 05721 / 700760 oder unter sab@plsw.de.

Die Coronaverordnung mit den zum 10.01.2021 in Kraft tretenden Änderungen können Sie unter https://www.niedersachsen.de/coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html nachlesen.

Link Antrag auf Betreuung eines Kindes während der Schließung von Kindertageseinrichtungen und Ruhen des Unterrichts
 



Keine Fortbildungen, Veranstaltungen

Wir versuchen momentan unsere Klienten, Bewohner, Teilnehmer und Mitarbeiter so gut es geht zu schützen. Momentan wird die Risikobewertung von offiziellen Stellen ständig angehoben. Die hohen Infektionszahlen mit Covid-19 haben uns auch dazu veranlasst, den Nutzen und das Risiko der Veranstaltungen neu zu bewerten. Aus diesem Grund werden alle Veranstaltungen bis Ende April ausgesetzt. Der Veranstaltungskalender wird tagtäglich auf den neuesten Stand gebracht. Bis auf Weiteres stellt die PLSW ebenfalls alle Freizeitangebote ein. Interne und externe Fort- und Weiterbildungen sind gestrichen.

 

Information für Kunden, Lieferanten und weitere Kooperationspartner

Die Mitarbeiter der PLSW werden einen Großteil der Produktionsaufträge sichern und fortführen. Darüber werden unsere Betriebsstättenleiter und die Abteilung Service, Auftrag und Produktion mit Ihnen im Kontakt sein.

 

Hygienevorschriften und Kontrolle der Gesundheitszustände

Wir haben umfangreiche Verhaltensregeln zur Vermeidung einer Infektion mit dem Coronavirus aufgestellt und sowohl Bewohner, Teilnehmer, Mitarbeiter als auch Klienten darauf hingewiesen: Dazu gehören natürlich die persönliche Hygiene wie das häufige und intensive Händewaschen, das Niesen in die Ellenbeuge, die Vermeidung von Körperkontakt wie z.B. das Händeschütteln und etwa das Bedienen von Türklinken mit dem Ellenbogen. Im Falle von Erkältungssymptomen wie Husten und Fieber bleiben diese im Wohnumfeld. Teilnehmer und Mitarbeiter mit Erkältungssymptomen, unabhängig vom Coronavirus sind angehalten, nicht zum Dienst zu erscheinen und einen Hausarzt aufzusuchen.

 

Krisenstab tagt

Innerhalb der PLSW ist anlässlich der Coronavirus-Situation ein Krisenstab eingerichtet worden. Dieser entscheidet über die verschiedenen Maßnahmen, die in Bezug auf sehr vielfältige Themen und Problemstellungen ergriffen werden müssen.

 

Gesundheit aller steht an oberster Stelle

Der Schutz der Gesundheit der Menschen, die wir unterstützen, und unsere Mitarbeiter steht an oberster Stelle. Wir sind uns bewusst, dass die weitreichenden Maßnahmen, wie Schließungen vieler Angebote, ein großer Eingriff in den Alltag vieler ist. Aber nur so ist es möglich, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Der Krisenstab wird nun kontinuierlich tagen, um unsere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus stetig auf dem aktuellen Stand zu halten.

 

Wir bitten um ihr Verständnis und danken für Ihre Unterstützung. Bleiben Sie gesund!

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