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Tagesförderstätte Hameln

in der Gerd-Hahlbrock-Werkstatt

In unserer Tagesförderstätte, die in den Betriebsstätten Hameln angesiedelt ist, bieten wir Menschen mit höherem Assistenzbedarf ihr individuelles Teilhaberecht am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft.

Die Tagesförderstätten sind als eigener Bereich innerhalb der Werkstatt mit Aufenthaltsraum, Gruppenräumen und Sanitärbereich ausgestattet. Die Räume sind so gestaltet, dass sie soziale Begegnung und sinnvolle Beschäftigung ermöglichen.

Im Mittelpunkt steht auch hier der/die Teilnehmer*in, den/die wir wertschätzen und respektieren mit seinen individuellen Bedürfnissen und Ressourcen. Förderung und Teilhabe finden in Kleingruppen oder Einzelaktivitäten statt. Es ist unser grundlegendes Ziel, die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft durch individuelle Begleitung und Unterstützung soweit wie möglich zu realisieren.

Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag
von 08:00 bis 16:00 Uhr
Freitag
von 08:00 bis 13:00 Uhr

Angebote

Im Mittelpunkt der vielfältigen Angebote steht die arbeitsweltbezogene Teilhabe und Bildung

  • Grundversorgung/Pflege
  • Unterstützung in Krisensituationen
  • Physio-/Ergotherapie
  • Psychomotorik/Motopädagogik
  • Basale Stimulation und Kommunikation
  • Unterstützte Kommunikation
  • Snoezeln
  • Tiergestützte Aktivitäten
  • Anbahnung zielgerichteter und arbeitsweltorientierer Tätigkeiten
  • Lebenspraktische Assistenz

Kreativangebote

  • Gemeinsame Mahlzeiten
  • Musik, Film und Spiele
  • Sport- und Bewegung
  • Werken und Kontakte in der Werkstatt

Gemeinsame Ziele

Perspektiven entwickeln

Es ist unser grundlegendes Ziel, die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft durch individuelle Begleitung und Unterstützung soweit wie möglich zu realisieren. In gezielten Angeboten sollen die Fertigkeiten und Fähigkeiten individuell erweitert oder erhalten werden.

Ein weiteres Ziel unserer Betreuung ist es, die Teilnehmer dahingehend zu fördern, ein Minimum an wirtschaftlich verwertbarer Arbeit zu erreichen. Dadurch soll der Übergang in den Berufsbildungsbereich und im weiteren Verlauf in den Arbeitsbereich der WfbM ermöglicht werden.

Team

Unser Tagesförderstättenteam ist multiprofessionell

  • Heilerziehungspfleger*innen
  • Heilpädagogen*innen
  • Pflegefachkräfte
  • Ergotherapeuten*innen
  • Sozialpädagogen/ -arbeiter*innen
  • Psychologen*innen
  • Betriebsarzt/-ärztin

Rechtliche Grundlagen

Werkstattfähigkeit

Neben ihrem privaten Umfeld in der Familie oder einer Wohneinrichtung bietet die Tagesförderstätte erwachsenen Menschen mit geistiger und/oder Mehrfachbeeinträchtigung, die eine schulische Förderung durchlaufen oder ihre Schulpflicht erfüllt haben und aus individuellen Gründen (siehe § 219 Abs. 3 SGB IX) nicht werkstattfähig sind, einen zweiten Lebensraum. Die Teilnehmer beziehen Eingliederungshilfeleistungen nach § 113 SGB IX. Die Tagesförderstätte erfüllt den Rechtsanspruch von Menschen mit Beeinträchtigung zur sozialen Teilhabe und bietet eine angemessene Tätigkeit. Der Personenkreis ist beschrieben durch § 99 SGB IX in Kombination mit dem Nichterfüllen der Aufnahmevoraussetzungen für die WfbM gemäß § 219 Abs. 3 SGB IX.

Ansprechparter*in "Tagesförderstätte"

Hayo Popken
Bereichsleiter Tagesförderstätten Hameln

Gerd-Hahlbrock-Werkstatt und Werkstatt Afferde
Hahlbrockweg 1, 31789 Hameln
Tel. +49 5151 5759-23
Fax +49 5151 5759-50

h.popken@plsw.de

Sabine Kreklow
Begleitender Dienst

Gerd-Hahlbrock-Werkstatt
Hahlbrockweg 1, 31789 Hameln
Tel. +49 5151 5759-11
Fax +49 5151 5759-50

s.kreklow@plsw.de

Dieter Becker
Begleitender Dienst

Gerd-Hahlbrock-Werkstatt
Hahlbrockweg 1, 31789 Hameln
Tel. +49 5151 5759-30
Fax +49 5151 5759-52

d.becker@plsw.de

Neue Bildungs-Systematik (NBS)

In den Werkstätten der PLSW etablieren wir derzeit die „Neue Bildungs-Systematik (NBS)“. Eng angelehnt an die Ausbildungspläne anerkannter Ausbildungsberufe werden Lerninhalte in kleinste Einheiten, die sogenannten Qualifizierungseinheiten (QE) zergliedert. Diese stellen reich bebildert und in verständlicher Form und Sprache den Lerninhalt so dar, dass Menschen mit Beeinträchtigungen auch komplexere Tätigkeiten auf jeweils ihrem Leistungsniveau nachvollziehen und erlernen können.

Interessenvertretungen

Die Interessenvertretungen der Menschen mit Beeinträchtigung in den Betriebsstätten werden durch den Werkstattrat, der Frauenbeauftragte, des Eltern- und Betreuerbeirates, der Schwerbehindertenvertretung oder der Bewohnervertretung vertreten. Das heißt, Probleme, Sorgen, Impulse, Ideen können an die Interessenvertretungen herangetragen werden. Diese setzen sich mit Lösungsmöglichkeiten auseinander und stellen bei Bedarf den Kontakt zu den Betriebsstättenleitern, Geschäftsbereichsleitern oder zur Geschäftsführung her.

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