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Unser Zukunftskonzept

Qualifikation rüstet für die Arbeit „Nah am Menschen“

Der Grundstein für die Basis unserer Arbeit in der PLSW wird in unserer „Fachschule Heilerziehungspflege und Heilpädagogik“ gelegt. Schließlich lautet unser Leitbild „Nah am Menschen“. In der Fachschule bekommen künftige Mitarbeiter das Rüstzeug, um nah an den Menschen arbeiten zu können und die Fachschule bietet all jenen, die bereits Mitarbeiter sind, ständig Fort- und Weiterbildungen in diesem Sinne an. Nah am Menschen orientiert sich auch das, was Schulleiterin Nena Blaume mit ihrem Team seit 2019 plant und was nun verwirklicht werden soll.

Heilerziehungspfleger und Heilpädagogen ausbilden – das ist eine der Kernkompetenzen der Fachschule und in diesem Metier haben schon die Vorgänger von Nena Blaume in den 45 Jahren seit Bestehen der Schule viele Neuerungen auf den Weg gebracht. Dem wollen sie und ihr Team in den kommenden Jahren noch einiges hinzufügen.

Der erste Schritt ist für das Schuljahr 2020/2021 in Vorbereitung. Dann soll auch der Ausbildungsgang des Sozialpädagogischen Assistenten aufgenommen werden. Das biete die Chance für viele Schüler, nicht nur nach zweijähriger Ausbildung einen Abschluss in der Tasche zu haben, sondern mit diesem auch in die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger einzusteigen, sagt Nena Blaume. Noch mehr Kompetenzen sollen so an einem Ort vereint werden. Etwas Eigennutz der PLSW ist auch dabei – dem Fachkräftemangel will sie mit der Erweiterung der Ausbildungsmöglichkeiten begegnen.

Einen zusätzlichen Anreiz für eine Ausbildung in diesen sozialen Berufen hat unser Unternehmen schon in 2019 umgesetzt. Seitdem bekommen Fachschüler, die ihre Praktika in der PLSW machen, nicht nur das Schulgeld von 80 Euro erstattet, sondern ab dem zweiten Ausbildungsjahr auch noch eine Vergütung von 435 Euro monatlich.

Das sei ein wirklicher Pluspunkt, hebt Nena Blaume hervor. Die Schüler würden finanziell entlastet und die Praktika bekämen durch die Vergütung einen noch höheren Stellenwert – und das für beide Seiten.

In zwei Jahren soll zudem voraussichtlich die Ausbildung zu Erziehern an Stadthagens Ostring kommen. Nena Blaume verspricht sich davon, Erzieher auszubilden, die mit inklusivem Verständnis in das Arbeitsleben gehen – damit ließe sich nicht nur „Nah am Menschen“ arbeiten, sondern auch der inklusive Gedanke noch mehr in viele Bereiche tragen.
Und für die Fachschule gelte ohnehin: „Wir lehren das, was wir leben wollen.“ Nah am Menschen eben.

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